From 36d8787306625a171d660ba17832f030107a348a Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Markus Graf Date: Thu, 27 Apr 2017 11:53:09 +0200 Subject: [PATCH] added faq for psychosis theory --- app/views/pages/faq.de.slim | 7 ++++++- 1 file changed, 6 insertions(+), 1 deletion(-) diff --git a/app/views/pages/faq.de.slim b/app/views/pages/faq.de.slim index 7f8ab86..a51d632 100644 --- a/app/views/pages/faq.de.slim +++ b/app/views/pages/faq.de.slim @@ -59,7 +59,12 @@ p Nein, man müsste sich in einem geschlossenen Raum befinden und Unmengen von Cannabis verbrennen, um eine Wirkung zu erzielen. Das Einatmen einer vorbeiziehenden süsslichen Rauchschwade hat absolut keine Wirkung. h2 Verführt Cannabis zum Konsum anderer Drogen? - p Nein, die sogenannte Einstiegsdrogen-Theorie gilt bei allen Experten als überholt. Im Gegenteil, die Trennung von sogenannten weichen und harten Drogen kann nur durch eine konsequente Legalisierung vollzogen werden. Wenn Personen, welche nicht mehr in Kontakt mit Dealern kommen, die auch noch harte Drogen verkaufen, greifen sie weniger zu anderen Drogen. Ein Modell, dass in Holland seit Jahrzehnten erfolgreich umgesetzt wird. + p Nein, die sogenannte Einstiegsdrogen-Theorie gilt bei allen Experten als überholt. Im Gegenteil, die Trennung von sogenannten weichen und harten Drogen kann nur durch eine konsequente Legalisierung vollzogen werden. Personen kommen weniger in Kontakt mit anderen Drogen, wenn sie keinen Kontakt mit Dealern haben müssen. Ein Modell, dass in Holland seit Jahrzehnten erfolgreich umgesetzt wird. + + h2 Führt Cannabis-Konsum zu Psychosen? + p Das Risiko, durch das Rauchen von Cannabis eine psychische Erkrankung zu entwickeln, ist in Relation zur gesamten Zahl aller Cannabis-Konsumenten sehr gering und wissenschaftlich nicht bewiesen. + p Studien, die sich mit dieser Thematik befassen, liefern lediglich Hinweise. Die meisten Studien sind nicht oder quasi experimentell. Das heisst sie Untersuchen das Geschehene erst im Nachhinein. Die konsumierte Menge wird oft gar nicht erhoben oder kann nicht exakt bestimmt werden. Die Qualität und der Wirkstoffgehalt kann nicht überprüft werden, da auf dem Schwarzmarkt bezogenes Cannabis weder geprüft, noch deklariert ist. Es ist, als ob man ein Weizenbier mit gepanschtem Wodka vergleichen würde. Meist kann also nicht einmal aussgeschlossen werden ob nicht auch Verunreinigungen den Effekt erklären und zur Psychose führen könnte. + p Wird die Ursache und Wirkung untersucht, muss die zeitliche Abfolge der Ereignisse berücksichtig werden. Es muss also die Erkrankung nach dem Konsum nachgewiesen sein. Psychische Erkrankungen beginnen oft schleichend und werden von den Betroffenen erst spät als solche wahrgenommen. Cannabis-Konsum, der zwischen Erkrankung und Diagnose beginnt, ist demnach nicht mehr Ursache, sondern Wirkung. Dieses Phänomen kann als eine unbewusste Selbstmedikation interpretiert werden. Bei vielen Studien wird, gerade diese Annahme der Kausalität schlicht nicht berücksichtigt – ein methodischer Mangel der Studie. h2 Wie wird Cannabis hergestellt und gewonnen? p Cannabinoide, also die verschiedenen Wirkstoffe sind in der Cannabispflanze, insbesondere in der weiblichen Blüte vorhanden. Die Pflanze kann relativ einfach angepflanzt werden, danach können die getrockneten Blüten direkt konsumiert oder weiter verarbeitet werden. Im Prinzip reicht es ein Samen in einem Blumentopf zu setzen und regelmässig zu giessen.