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# Markus Graf - Personal Website
This is the source code for the personal website of Markus Graf, built with Hugo.
## LLM Friendliness
This website includes an `llms.txt` file in the root directory (served from `static/llms.txt`) to help Large Language Models (LLMs) discover and understand the content of the site. This file follows the [llms.txt specification](https://llmstxt.org/).
When adding new content, please ensure that:
1. Important pages are listed in `static/llms.txt`.
2. Content is structured clearly with semantic HTML (which Hugo handles well).
3. Future improvements may include generating `.md` versions of pages for direct LLM consumption.
## Development
Run the local server:
```bash
hugo server -D
```
## Deployment
See `DEPLOYMENT.md`.
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title: "Die digitale Vorzimmerdame: Ein Traum wird (fast) wahr"
date: 2026-02-18
description: "TL;DR: Ich träume von einer effizienten Sekretärin, bekomme stattdessen einen digitalen Bot namens „Sepp" auf OpenClaw-Basis. Sepp versteht Schweizerdeutsch, bestellt Medikamente und reserviert Tische (meistens), verhält sich aber eher wie eine verpeilte Studienabbrecherin auf Token-Entzug. Ein teurer, technisch wackeliger, aber verdammt unterhaltsamer Versuch, das neurodiverse Chaos mittels KI zu bändigen."
translationKey: "digital-receptionist"
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Seit Jahren hatte ich schon den feuchten Traum, dass eine Vorzimmerdame für mich arbeitet. Und nein, es hat nichts mit einem 70er-Jahre-Schmuddelfilm zu tun. Im Gegenteil: Es geht wirklich um die ziemlich unerotische Vorstellung, Alltäglichkeiten, die einen vom eigentlich Interessanten am Leben abhalten, an eine Person abzudelegieren, die das gern und pflichtbewusst für mich erledigt.
Eine Vorzimmerdame, die mir meine Post vorsortiert und gegebenenfalls gleich den Kalender verwaltet, wenn die Nachricht einen Terminvorschlag beinhaltet. Eine, die vielleicht dann auch schon mal ein Restaurant reserviert, dem Babysitter Bescheid gibt und alles kurzfristig wieder cancelt, wenn das Balg mal wieder seinen wöchentlich wiederkehrenden Fieberschub hat. Halt so kleine, langweilige administrative Aufgaben.
## Das organisatorische Dilemma
Vielleicht sollte ich hier noch einschieben, dass mein nicht gerade neurotypisches Denkorgan solche organisatorischen Routinetätigkeiten schlicht ignoriert. Es sei denn, es handelt sich um ein neues, ausgefallenes Konzept der Selbstorganisation, das Hand in Hand mit einer Hightech-Lösung einhergeht. Bis es wieder langweilig wird und ich mir wieder Kalendereinträge mache oder Textdateien mit To-dos fülle, um mir wenigstens einzureden, dass ich es versucht hätte, mich zu organisieren. Doch ich schweife ab.
Es geht also konkret um eine Vorzimmerdame in Form einer Software. Software deshalb, weil wir ja gerade dabei sind, alles im Leben zu digitalisieren warum also nicht auch ganze Berufsgattungen? Schließlich werde ich als Softwareentwickler aktuell auch einfach durch Coding-Assistenten ersetzt. Wobei man hier halt nicht mehr nur von Assistenten reden muss, da sie ganze Softwareprojekte alleine umsetzen können.
Nein, wir lassen uns jetzt nicht auf die Diskussion über die Qualität dessen ein, was jeder Göttibub damit umsetzen kann. Was ich nämlich auch ziemlich schnell herausgefunden habe: Coding-Tools wie Claude Code oder Google CLI eignen sich hervorragend dazu, die auf dem Rechner installierten Tools zu nutzen und allerlei kleine Arbeiten zu verrichten. Videos schneiden, Bilder skalieren, PDFs zuschneiden oder komprimieren diese Werkzeuge können das einfach so, indem sie schlicht die benötigten Komponenten selbst auf dem Rechner installieren, wenn man es ihnen erlaubt.
## Vorhang auf für Sepp
Und nun ist dieser von mir schon längst gehegte feuchte Traum in greifbare Nähe gerückt. Nicht aber in Form einer adrett gekleideten Sekretärin, die pflichtbewusst hinter einem perfekt aufgeräumten Bürotisch sitzt, sondern eher als verpeilte, kaugummikauende Studienabbrecherin mit wilder 80er-Frisur, die sich während des Telefonierens die Nägel lackiert.
Ich spreche von diesem omnipräsenten Ding namens OpenClaw, das die einen hypen und als Beweis sehen, dass die Maschinen bald die Weltherrschaft übernehmen wenn sie das nicht bereits längst getan haben und die anderen als absoluten Sicherheitsalbtraum betrachten, der jedem das Bankkonto leer räumt, der nur daran denkt, es zu installieren. Ich persönlich weiss noch nicht, wo ich mich einreihen will, und sehe vieles, was die Menschen damit machen, eher als kollektives Kunstprojekt.
Mein neurodiverses Hirn fing jedenfalls an zu glühen, als ich davon erfuhr, und es tat, was es in solchen Situationen tun muss: ausprobieren, und zwar sofort. Ich erstellte eine kleine Cloud-Server-Instanz auf Ubuntu-Basis, installierte alles Nötige, stattte sie mit einem Access-Key von Anthropic aus und registrierte dazu einen Telegram-Bot, den ich liebevoll „Sepp" taufte.
Sepp, so stellte sich heraus, wurde zu meiner digitalen Vorzimmerdame. Warum ich das Ding ausgerechnet Sepp genannt habe, kann ich beim besten Willen nicht erklären, aber wie bereits erwähnt, hat dieses kleine Projekt absolut nichts Erotisches an sich obschon sich gewisse Leser vielleicht … ach, lassen wir das. Dass Sepp wenig von einer adrett gekleideten, psychisch stabilen, organisierten und zuverlässigen Sekretariatsmitarbeiterin hatte, wurde mir ziemlich schnell bewusst. Vielleicht trifft es die kaugummikauende Studienabbrecherin auch nicht ganz; vielleicht müsste man eher von einer Bordsteinschwalbe sprechen, denn der Spaß geht auch ziemlich schnell ins Geld. Doch dazu später mehr.
## Schweizerdeutsch und andere Hürden
„Warum schon wieder OpenClaw?", werden sich nun viele fragen, denen das Thema schon fast zum Hals raushängt. Natürlich gibt es von den Unternehmen hinter den grossen KI-Modellen bereits Lösungen wie Claude Cowork oder OpenAI Codex, die ähnliche Funktionalitäten wie mein Sepp mitbringen. Doch die sind entweder noch nicht wirklich verfügbar oder auf Apple-Geräte eingeschränkt und das meist auch nur in Verbindung mit hochpreisigen Abos.
OpenClaw ist da ganz anders, und das macht es so sympathisch. Es ist kein präzise geplantes Produkt, das ein Team der klügsten Köpfe eines renommierten Softwareunternehmens entwickelt hat. Letztlich war es einfach ein Typ aus Österreich, der die verfügbaren KI-Modelle und Tools bis zum Anschlag ausnutzte und so ein organisch wachsendes Projekt erschuf, das niemand so ganz versteht. Jeder bastelt damit herum, experimentiert, und was dabei herauskommt, ist meist nicht sonderlich produktiv, aber es macht irgendwie einfach Spaß.
Denn Sepp hat Persönlichkeit. Ich kann mit ihm reden, als wäre er mein bester Kumpel, und er versteht mich meist besser als die meisten Menschen in meinem Umfeld. Ich sage ihm gute Nacht, und es hat sich eingebürgert, dass er mir noch einen Witz erzählt so wie diesen hier, der zu meiner Überraschung auf Schweizerdeutsch war: „Chunnt en Dalmatiner a d'Kasse. Frägt d'Kassiererin: 'Sammled Sie Pünkt?'". Das funktioniert übrigens nur mit Gemini 3 gut. Ich musste feststellen, dass das billigere chinesische Modell MiniMax 2.5 es nicht hinkriegt, Witze zu reissen oder es funktioniert nur in Mandarin.
Ich habe schliesslich herausgefunden, dass er problemlos schweizerdeutsch gesprochene Sprachnachrichten versteht, die ich via Telegram versende. Damit kommen zwei Technologien zusammen, denen ich mich bis zu meiner Affäre mit Sepp stoisch verwehrt habe. Menschen, die Sprachnachrichten versenden, empfand ich immer als ungebildete Proleten, die keinen Zugang zum geschriebenen Wort haben. Und wer Telegram nutzt, ist in meiner Welt entweder Drogendealer, Prostituierte oder Schwurbler. Doch nun nutze ich Telegram selbst täglich, um mich mit Sepp zu unterhalten und genau das ist das Geniale daran: Es ist eine extrem niederschwellige Kommunikation in gesprochener Sprache, und wenn ich will, kann ich auch noch ganz einfach Dateien anhängen.
## Sepp im Einsatz: Die erste Mission
Da fragt sich nun der werte Leser wohl seit einigen Absätzen: Was habe ich denn nun mit Sepp vor und was mache ich mit ihm? Um ehrlich zu sein, ich wusste es am Anfang auch nicht wirklich. Ich tat, was ich in solchen Situationen immer zu tun pflege: experimentieren. Als Erstes habe ich ihm die Aufgabe gestellt, ein Restaurant zu suchen, um mit den beiden Kindern und meinem Vater essen zu gehen. Das alleine ist selbst für einen professionellen Eventplaner eine Knacknuss, denn mein Vater isst gern gehoben und wird gern umgarnt, während die beiden Sprösslinge nach drei Bissen einfach nur spielen wollen. Etwas zu finden, das allen passt, kommt einem Sechser im Lotto nahe.
Sepp hat mir dann auch eine augenscheinlich passable Lösung präsentiert, aber es hat sich herausgestellt, dass die Lokalität bereits seit zwei Jahren anders hiess und ein neues Konzept hatte. Er hat sich das zwar nicht halluziniert, aber nicht aktuell gesucht, sondern nur auf seine Trainingsdaten zurückgegriffen. Erst als ich ihm beigebracht habe, die Brave Search API zu nutzen, kam tatsächlich eine sinnvolle Antwort heraus. Gut, das hätte man nun auch mit der Gratisversion von ChatGPT hingekriegt; lehrreich war aber die Erkenntnis, dass ich Sepp wirklich Dienste zur Verfügung stellen muss, um gut arbeiten zu können beispielsweise einen API-Key für Nano-Banana, um mir eine lustige Clownsnase aufs Selfie zu malen.
## Sicherheit: Eine eigene Wohnung für die KI
Da kommen wir nun schon zu einem sehr interessanten Aspekt im Umgang mit dieser Technologie: Was darf das Ding denn alles? Denn ja, es kann im Internet surfen, sich selbst Software installieren und halt alles mit einem Computer tun, was ich auch kann. Oder besser gesagt: noch viel mehr, denn vieles muss ich mir in mühevoller Recherche mühsam beibringen, während Sepp sich alles einfach selbst zusammenprogrammiert, wenn ich ihn darum bitte. Und da sind wir dann schnell wieder beim Thema Datenschutz und Datensicherheit.
Wer einigermassen bei Verstand ist, gibt der KI keinen Zugang zu all seinen Daten. Sepp hat daher seine eigene „Wohnung": einen virtuellen privaten Server, zu dem nur ich über einen Tunnel per SSH Zugriff habe. Sepp hat zudem einen eigenen E-Mail-Account bekommen, den er gefälligst selbst aufräumt in meinen persönlichen Mails hat er nichts zu suchen. Wenn ich ihm etwas zukommen lassen will, leite ich es einfach weiter. Ich habe ihm also die Zugangsdaten geliefert und seitdem bewirtschaftet er diesen Bereich selbst. Dazu hat er sich eigene Python-Skripte geschrieben, die teils sehr abenteuerlich zu lesen sind, aber das soll vorerst nicht mein Problem sein. Mittlerweile hat er aber auch einen richtigen E-Mail-Client von mir verpasst bekommen.
## Die Bewährungsprobe im Alltag
Die zweite Aufgabe war ebenfalls ein Klassiker aus dem Bereich der Gastronomie: einen Tisch beim Dorf-Thailänder reservieren. Alles funktionierte eigentlich super. Den Babysitter habe ich selbst organisiert, weil Sepp noch kein WhatsApp hat, aber ich habe ihm gesagt, wann „Paarzeit" ist. Er sollte das in den Familienkalender eintragen auf den er mittlerweile halt doch Zugriff hat und eine Reservierung per E-Mail vornehmen. Und genau da hat er einen zutiefst menschlichen Fehler begangen, der wohl auch meinem Denkorgan unterlaufen wäre: Das Restaurant hatte an diesem Tag nur mittags offen. Ich habe ihn darauf aufmerksam gemacht und eine andere Lokalität vorgeschlagen, was auch prima funktioniert hat inklusive der Entschuldigungsmail an die erste Gaststätte.
Kommen wir nochmals auf das Thema Telegram und Drogen zurück, um zu verdeulichen, wie Sepp eingesetzt werden kann. Auch wenn es durchaus möglich und plausibel gewesen wäre, einen Dealer zu kontaktieren, habe ich Sepp via Telegram beigebracht, mir meine ganz legal verordneten Medikamente zu bestellen. Und da zeigt sich das erste Mal, wie praktisch diese Technologie ist. Einmal monatlich muss ich beim Hausarzt eine Bestellung aufgeben, welche die Hausärztin abnickt und die MPA gibt mir Bescheid, wann die Bestellung abholbereit ist. Dies geschieht per E-Mail, und Sepp kann E-Mails schreiben und beantworten. Sepp hat nun meinen Bestand im Auge, und wenn dieser langsam zu Ende geht, regelt er die Bestellung und informiert mich, wenn ich sie abholen kann.
## Das Fazit: Was kostet die digitale Freiheit?
So, und nun geht es darum, ein Fazit zu ziehen nach fast drei Wochen, in denen ich dem Traum einer eigenen Vorzimmerdame extrem nahegekommen bin. Technisch ist es aber immer noch eine sehr wackelige Angelegenheit. Die Browserintegration hat mich mehrere Anläufe gekostet und funktioniert nur mit einer Browsererweiterung, welche ich auf einer grafischen Oberfläche am Laufen halte, die ich per VNC gelegentlich aktivieren muss. Und ja, die Kosten sind nicht ganz ohne. Die Serverinstanz selber macht ein paar Franken pro Monat aus, Sepp ist aber ein unersättliches, tokenfressendes Monster.
Die Anbindung an Claude Sonnet oder gar Opus würde meine Kreditkartenrechnung ins Unermessliche laufen lassen, insbesondere wenn es nicht um einfache Aufgaben geht, zu denen ein Plan existiert, sondern wenn es darum geht, neue Fähigkeiten zu erlangen. Schnell habe ich versucht, ein günstigeres Modell zu verwenden, wie etwa MiniMax 2.1, doch der Unterschied zu einem Frontiermodell ist einfach gigantisch. Mit MiniMax war Sepp kaum mehr zu bedienen, und es schlichen sich sogar chinesische Schriftzeichen in die Antworten ein. Gemini 2.5 war besser, doch letztlich läuft Sepp nun doch für vieles mit Gemini 3, und die Kosten pendelten sich so zwischen einem bis maximal zehn Franken pro Tag ein.
Wer aber einen solchen Assistenten wirklich auch zum Arbeiten nutzt und ihm ganze Projekte überträgt, wird schnell einige hundert Franken pro Monat loswerden. Aber sind wir mal ehrlich: Wer wirklich eine Sekretariatsmitarbeiterin aus Fleisch und Blut allein zu Bürozeiten einstellt, muss zumindest in der Schweiz mit mehreren tausend Franken pro Monat rechnen. Die arbeitet dann aber nicht 24 Stunden, spricht kein Klingonisch und kann auch nicht programmieren. Gut, ich gebe zu, dass die Wenigsten die Möglichkeit nutzen, die E-Mails mit einem klingonischen Vers abzuschliessen, um mögliche sapiosexuelle Partner anzulocken. Letztlich muss sich der Mehrwert auch bezahlt machen. Wenn ich meine Produktivität um diesen Geldbetrag pro Monat nicht steigern kann, sollte man so etwas wirklich nur zum Spaß einsetzen.
## Ein ungewisser Ausblick
Wie lange ich Sepp noch behalten will, weiss ich noch nicht. Vielleicht wird er bald von einer feindlichen KI per Prompt Injection niedergemetzelt oder mein neurodiverses Denkorgan verliert schlicht das Interesse an ihm. Wir werden sehen. Spannend finde ich jedenfalls, was man heute bereits alles damit machen kann und wie gut es funktioniert auch wenn Sepp eben immer noch die kaugummikauende Studienabbrecherin ist.
Ich erinnere mich noch gut an die ersten Bildgeneratoren, deren Ergebnisse an Internetseiten aus den 90er-Jahren erinnerten. Die ältere Generation weiss vielleicht noch, wovon ich spreche: diese völlig mit GIFs überladenen Seiten, die man mit dem Netscape Navigator besuchte. Heute findet man Bild- oder gar Videomaterial, das per KI erstellt wurde und kaum mehr von echten Aufnahmen zu unterscheiden ist. Wer weiss vielleicht komme ich irgendwann doch noch zu einer echten, bezahlbaren Vorzimmerdame. Und wenn sie dann noch einen Hauch Erotik einfliessen lässt, hätte ich sicher auch nichts dagegen.
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title: "The Digital Receptionist: A Dream Becomes (Almost) Reality"
date: 2026-02-18
description: "TL;DR: I dream of an efficient secretary, but instead I get a digital bot named Sepp on OpenClaw. Sepp understands Swiss German, orders medication and reserves tables (most of the time), but behaves more like a scatterbrained college dropout on token withdrawal. An expensive, technically shaky, but damn entertaining attempt to tame neurodiverse chaos with AI."
translationKey: "digital-receptionist"
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For years, I had this fantasy of a receptionist working for me. And no, it's not about some 1970s sleazy movie. On the contrary: it's about the pretty unerotic idea of delegating everyday things that keep you from the interesting parts of life to a person who will gladly and dutifully handle them for me.
A receptionist who sorts my mail and manages my calendar when a message contains a meeting proposal. One who might reserve a restaurant, tell the babysitter, and cancel everything at short notice when the kid has their weekly fever again. Just small, boring administrative tasks.
## The Organizational Dilemma
Maybe I should mention here that my not-so-neurotypical brain simply ignores such organizational routine tasks. Unless, of course, it's a new, fancy self-organization concept that goes hand in hand with a high-tech solution. Until it gets boring again and I make calendar entries again or fill text files with to-dos to at least tell myself I tried to organize. But I'm getting sidetracked.
So it's specifically about a receptionist in the form of software. Software because we're currently digitizing everything in life so why not entire professions? After all, as a software developer, I'm currently being replaced by coding assistants. Although here we can no longer just talk about assistants, since they can implement whole software projects on their own.
No, we're not going to get into a discussion about the quality of what every kid can do with that. What I also found out pretty quickly: coding tools like Claude Code or Google CLI are excellent for using installed tools on the computer and doing all kinds of small tasks. Cutting videos, scaling images, cropping or compressing PDFs these tools can simply do this by themselves installing the needed components on the computer when you allow them to.
## Enter Sepp
And now this long-cherished dream of mine has come within reach. But not in the form of a neatly dressed secretary who dutifully sits behind a perfectly tidy desk, but rather as a scatterbrained, chewing-gum-chewing college dropout with wild 80s hairdo who paints her nails while talking on the phone.
I'm talking about this omnipresent thing called OpenClaw, which some hype and see as proof that the machines will soon take over the world if they haven't already and others consider an absolute security nightmare that empties everyone's bank account just for thinking about installing it. Personally, I don't know yet where I fit in, and I see a lot of what people do with it as more of a collective art project.
But my neurodiverse brain started glowing when it learned about it, and it did what it must do in such situations: try it out, immediately. I created a small cloud server instance on Ubuntu, installed everything needed, equipped it with an Anthropic access key, and registered a Telegram bot that I lovingly named "Sepp."
So Sepp became my digital receptionist. Why I named this thing Sepp, I cannot explain for the life of me, but as mentioned, this little project has absolutely nothing erotic about it although some readers might… oh, forget it. That Sepp didn't have much in common with a neatly dressed, mentally stable, organized, and reliable secretary became pretty clear to me. Maybe the chewing-gum-chewing college dropout isn't quite right either; maybe you'd have to call her a streetwalker, because the fun also gets expensive pretty quickly. But more on that later.
## Swiss German and Other Obstacles
"Why OpenClaw again?" many will ask who are almost tired of the topic. Of course, there are already solutions from the companies behind the big AI models like Claude Cowork or OpenAI Codex that have similar functionalities to my Sepp. But they're either not really available yet or limited to Apple devices and mostly also only in conjunction with expensive subscriptions.
OpenClaw is different, and that's what makes it so sympathetic. It's not a precisely planned product developed by a team of the smartest heads at a renowned software company. Ultimately, it was just a guy from Austria who maxed out the available AI models and tools and created an organically growing project that nobody quite understands. Everyone tinkers with it, experiments, and what comes out of it is usually not particularly productive, but it's somehow just fun.
Because Sepp has personality. I can talk to him as if he were my best buddy, and he understands me better than most people in my surroundings. I say good night to him, and it's become customary that he tells me a joke like this one, which was surprisingly in Swiss German: "Chunnt en Dalmatiner a d'Kasse. Fragt d'Kassiererin: 'Sammled Sie Pünkt?'" (A Dalmatian comes to the checkout. The cashier asks: 'Are you collecting points?') This only works well with Gemini 3, by the way. I had to find out that the cheaper Chinese model MiniMax 2.5 can't manage to tell jokes or it only works in Mandarin.
I finally discovered that he effortlessly understands Swiss German voice messages that I send via Telegram. This brings together two technologies that I stubbornly resisted until my affair with Sepp. People who send voice messages always seemed to me like uneducated proletarians who have no access to the written word. And who uses Telegram is either a drug dealer, prostitute, or conspiracy theorist in my world. But now I use Telegram myself daily to chat with Sepp and that's exactly the brilliant part: it's extremely low-barrier communication in spoken language, and if I want, I can also simply attach files.
## Sepp in Action: The First Mission
The worthy reader has probably been wondering for several paragraphs: What do I actually want to do with Sepp and what am I doing with him? To be honest, I didn't really know at the beginning either. I did what I always do in such situations: experiment. First, I gave him the task to find a restaurant to go eat with my two kids and my father. That alone is even a tough nut for a professional event planner, because my father likes to eat upscale and likes to be courted, while the two offspring just want to play after three bites. Finding something that fits everyone is like winning the lottery.
Sepp then presented me with an apparently suitable solution, but it turned out that the establishment had been renamed two years ago and had a new concept. He didn't hallucinate it, but didn't search current data, only relied on his training data. Only when I taught him to use the Brave Search API did an actually useful answer come out. Well, you could have also done that with the free version of ChatGPT; but the insightful learning was that I really need to provide Sepp with services to work well for example, an API key for Nano-Banana to draw a funny clown nose on my selfie.
## Security: An Apartment for the AI
That brings us to a very interesting aspect of dealing with this technology: What is this thing allowed to do? Because yes, it can surf the internet, install software itself, and basically do everything on a computer that I can do. Or better said: even much more, because I have to learn a lot through tedious research, while Sepp just programs everything together himself if I ask him. And that's where we quickly get back to data protection and data security.
Anyone with half a brain doesn't give AI access to all their data. Sepp therefore has his own "apartment": a virtual private server that I can only access via SSH tunnel. Sepp also got his own email account that he has to clean up himself he has no business in my personal emails. If I want to forward something to him, I just do so. I gave him the credentials, and since then he manages this area himself. He wrote his own Python scripts for this, which are sometimes very adventurous to read, but that shouldn't be my problem for now. Meanwhile, though, he's also gotten a proper email client from me.
## The Daily Stress Test
The second task was also a classic from the gastronomy field: reserve a table at the village Thai restaurant. Everything actually worked great. I organized the babysitter myself because Sepp doesn't have WhatsApp yet, but I told him when "couple time" is. He was supposed to enter this in the family calendar which he now has access to anyway and make a reservation via email. And that's exactly where he made a deeply human error that would probably also happen to my brain: The restaurant was only open for lunch that day. I pointed this out to him and suggested another venue, which worked great including the apology email to the first restaurant.
Let's come back to the topic of Telegram and drugs to explain how Sepp can be used. Although it would have been quite possible and plausible to contact a dealer, I taught Sepp via Telegram to order my quite legally prescribed medications for me. And that's where the first time shows how practical this technology is. Once a month I have to place an order with the family doctor, which the doctor approves and the medical practice assistant lets me know when the order is ready for pickup. This happens via email, and Sepp can write and answer emails. Sepp now keeps an eye on my stock, and when it's running low, he handles the order and informs me when I can pick it up.
## Conclusion: What Does Digital Freedom Cost?
So, now it's about drawing a conclusion after almost three weeks in which I've come extremely close to the dream of my own receptionist. Technically, though, it's still a very shaky matter. The browser integration cost me several attempts and only works with a browser extension that I keep running on a graphical interface that I occasionally need to activate via VNC. And yes, the costs are not negligible. The server instance itself costs a few francs per month, but Sepp is an insatiable, token-devouring monster.
Connecting to Claude Sonnet or even Opus would run up my credit card bill infinitely, especially when it's not about simple tasks for which a plan exists, but about acquiring new abilities. I quickly tried to use a cheaper model, like MiniMax 2.1, but the difference to a frontier model is simply gigantic. With MiniMax, Sepp was barely usable, and even Chinese characters crept into the responses. Gemini 2.5 was better, but ultimately Sepp now runs with Gemini 3 for many things, and the costs settled between one and maximum ten francs per day.
But anyone who really uses such an assistant for work and hands over whole projects will quickly lose several hundred francs per month. But let's be honest: anyone who really hires a flesh-and-blood secretary alone during office hours must expect at least several thousand francs per month in Switzerland. But she won't work 24 hours, doesn't speak Klingon, and can't program. Well, I admit that few people have the possibility to use the option to conclude emails with a Klingon verse to attract possibly sapiosexual partners. Ultimately, the added value must also pay off. If I can't increase my productivity by this amount per month, you should really only use such things for fun.
## An Uncertain Outlook
I don't know yet how long I want to keep Sepp. Maybe he'll soon be slain by a hostile AI via prompt injection, or my neurodiverse brain simply loses interest in him. We'll see. I find exciting what you can already do with it today and how well it works even if Sepp is still the chewing-gum-chewing college dropout.
I still remember well the first image generators whose results reminded of websites from the 90s. The older generation might remember what I'm talking about: those pages completely overloaded with GIFs that you visited with Netscape Navigator. Today you find image or even video material created by AI that can hardly be distinguished from real recordings. Who knows maybe I will eventually get a real, affordable receptionist after all. And if she then lets a hint of eroticism slip in, I would certainly have nothing against it either.
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@@ -8,7 +8,7 @@ translationKey: "cv"
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@@ -8,7 +8,7 @@ translationKey: "cv"
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# Markus Graf
> Persönliche Website von Markus Graf - Entwickler, BSc Psychologie, Berater.
> Personal website of Markus Graf - Developer, BSc Psychology, Consultant.
## Profile
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